Geleit für den Monat November

hl. Petrus

Liebe Freunde und Wohltäter!

"Aller Abschied fällt schwer"- dies gilt insbesondere, wenn man Personen und Orte verlassen muss, die man im Laufe der Zeit lieb gewonnen hat. Gleiches gilt nun auch für mich, wenn ich im Januar nach knapp vier Jahren Tätigkeit in Österreich meine Zelte in Wien abbrechen werde, um gemäß dem Wunsch des Distriktsoberen nach München zu gehen. Dort werde ich Pater Jäger in der Seelsorge an der Annakirche unterstützen, die von unserer Gemeinschaft seit einigen Jahren in der Münchner Innenstadt betreut wird. Ich blicke in Dankbarkeit auf die vergangenen Jahre zurück und denke hierbei insbesondere an die vielen Begegnungen mit ganz unterschiedlichen Menschen, die trotz aller Verschiedenheit von der gemeinsamen Verbundenheit zur überlieferten Liturgie getragen werden und hierin die Quelle für ihr geistliches Leben haben. Freud und Leid liegen im Glaubensleben manchmal eng beieinander, und so hoffe ich, dass Ihnen mein Wirken als Priester auf Ihrem Pilgerweg, Christus entgegen, eine Stütze war und bitte um Nachsicht, falls es der ein oder andere vielleicht manchmal schwer mit mir hatte.

Ganz besonders freuen würde ich mich, wenn Sie mich und mein Wirken als Priester in München auch weiterhin mit Ihrem Gebet begleiten würden. Wohl und Wehe des Priesters und seiner seelsorglichen Arbeit hängen nicht zuletzt auch entscheidend vom Gebet der Gläubigen ab, das es vermag, jene Gnaden von Gott zu erflehen, die der Priester braucht, um die Standesgnaden seiner Weihe für die Gemeinde immer mehr zur Entfaltung zu bringen.

In dankbarer Verbundenheit grüßt und segnet Sie

hl. Petrus

Ihr P. Jérôme Bücker FSSP

© Priesterbruderschaft St. Petrus, Wien - Österreich