Geleit für den Monat März

hl. Petrus

Liebe Freunde und Wohltäter!

In der Reihe der vierzehn Nothelfer hat keiner sein Fest im Monat März, darum sei für diesen Monat der hl. Achatius herausgenommen. Auch für sein Leben gibt es nur wenig gesicherte Informationen. Er stammte aus Kappadozien und diente als Hauptmann im römischen Heer. In der größten und konsequentesten Christenverfolgung im römischen Reich unter Kaiser Diokletian erlitt er um 305 den Martertod. Laut den Berichten wurde er zuerst mit Dornen zerfleischt und anschließend ans Kreuz geschlagen. Der Tag seines Martyriums und damit sein Festtag ist der 8. Mai. Die Legende erzählt, daß sein Leichnam in einem hölzernen Sarg ins Wasser geworfen wurde und nicht unterging, sondern wunderbarer Weise in Squillace in Kalabrien ans Land gespült wurde. Dort wurde ihm später eine Kirche gebaut und bis heute gilt er als der Schutzpatron dieser Stadt. Dargestellt wird er mit einem Dornenzweig oder Dornenkranz und dem Kreuz als seinen Marterwerkzeugen oder statt des Kreuzes mit einem Schwert oder einer Lanze, um auf seinen Beruf als Soldat hinzuweisen. Der hl. Achatius ist Patron der Soldaten, gegen Kopfschmerzen, in Todesängsten und ausweglosen Lagen und gegen Zweifel. Wenn wir diesen Heiligen, über den uns nur Spärliches aufgezeichnet ist, betrachten, so zeigt sich ein hervorstechender Zug, der allen diesen heiligen Märtyrern der frühen Kirche gemein ist, nämlich ihre Begeisterung für den Glauben an Christus freudig größte Opfer, ja bis hin zum Opfer des eigenen Lebens zu bringen. Und das in einer Zeit und einer Umwelt, die dem Christentum nur aus einem einzigen Grund ablehnend gegenüberstand, weil es exklusiv war. Weil das Christentum keine weiteren Erlöser gelten lassen kann und darf. Weil Christentum Bekenntnis heißt zum einzigen Erlöser des Menschengeschlechtes. Dieses Bekenntnis aber täte auch unserer heutigen Zeit sehr Not.

Mit priesterlichem Segensgruß

hl. Petrus

Ihr P. Florian Grafl FSSP

© Priesterbruderschaft St. Petrus, Wien - Österreich