hl. Petrus

GELEIT (August)

Liebe Freunde und Wohltäter,

wie diejenigen von Ihnen, die die Möglichkeit haben, in Wien die hl. Messen zu besuchen, bereits vernommen haben, endet mein Dienst als Hausoberer der Niederlassung St. Leopold und damit verbunden als Verantwortlicher für die Seelsorge an der Paulanerkirche mit dem kommenden 31. August. Seit dem 22. August 2004 durfte ich in Wien wirken, davon mehr als 10 Jahre als Verantwortlicher für das Apostolat.

Vieles ist geschehen in diesen Jahren, und diejenigen von Ihnen, die diese Zeit oder einen Teil davon miterleben durften, werden sich nur zu gut daran erinnern, dass mehrmals innerhalb kürzester Fristen neue Kirchen gefunden werden mussten, um eine regelmäßige Seelsorge zu gewährleisten. Daher sei es erlaubt an erster Stelle dem letzten Pfarrer der Pfarre zu den hl. Schutzengeln in Wien (Paulanerkirche) Msgr. Franz Wilfinger zu danken, der uns in seiner Kirche so großherzig Obdach gab. Mein Dank gilt aber auch dem Pfarrer der Pfarre zur Frohen Botschaft, Gerald Gump, der uns als erster die Möglichkeit gab, unseren Gaststatus in der Paulanerkirche durch eine schriftliche Abmachung zu fixieren, damit unser seelsorglicher Mittelpunkt nach mehr als 30jähriger Tätigkeit in Wien nicht mehr ausschließlich vom guten Willen des jeweils amtierenden Kirchenrektors abhängig ist.

Mein Dank gilt im Besonderen allen jenen Gläubigen, die in den vergangenen fast zwei Jahrzehnten in den verschiedensten Bereichen mitgeholfen haben, das kirchliche Leben in unserer Gemeinde funktionieren zu lassen. Vorab all den Betern, die durch ihr stilles Gebet und Opfer jede seelsorgliche Arbeit unterstützt haben. Dann aber auch allen jenen, die durch ihre stillen Dienste, ob es sich um das Wegräumen der Krippe in der Kapuzinerkirche, die Pflege und Reinigung der Kirchenwäsche, die verschiedenen Aufgaben in und für die Karwoche und vieles mehr gehandelt hat. All diesen will ich hier noch einmal von ganzem Herzen Vergelt‘s Gott sagen. Aber auch jenen gebührt mein besonderer Dank, die in den vergangenen zwei Jahren gezeigt haben, das sie bereit sind, für den Erhalt der alten Messe Beschränkungen geduldig und ohne Murren zu ertragen.

Zum Schluss bleibt mir nur noch übrig Ihnen allen für die Zukunft Gottes reichsten Segen zu wünschen.

hl. Petrus

Ihr P. Florian Grafl

© Priesterbruderschaft St. Petrus, Wien - Österreich